April 27
Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BUV, ist heute eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Zwar mag kaum jemand darüber nachdenken, dass er einmal berufsunfähig werden könnte, doch die aktuellen Zahlen sagen anderes aus. Immer mehr Menschen werden früher oder später berufsunfähig, besonders häufige Ursachen sind nicht mehr ausschließlich körperliche Gebrechen, sondern auch seelische Leiden.
Da aber Vater Staat nur noch sehr geringe Leistungen bietet, wenn es zur Berufsunfähigkeit kommt, ist jeder Bürger angehalten, dieses Risiko privat abzusichern. Durch eine solche Versicherung kann der gewohnte Lebensstandard auch im Krankheitsfall im Großen und Ganzen gehalten werden. Ebenfalls ist es möglich, damit die eigene Familie abzusichern. Fällt der Hauptverdiener aus, so sind die finanziellen Einbußen enorm, nicht jedoch für denjenigen, der früh vorgesorgt und eine BUV abgeschlossen hat.
Es wird eine dauerhafte Rente für den Fall der Berufsunfähigkeit gezahlt, egal, ob diese aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls entstanden ist. Im Gegensatz zur Unfallversicherung bietet die BUV also einen umfassenderen Schutz. Die Leistung erfolgt bereits ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit und auch die Beiträge sind während des Bezugs einer Rente nicht mehr zu zahlen.
Je früher die Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger liegen die Beiträge. Sie hängen ab von dem Eintrittsalter der versicherten Person, ob diese einen besonders gefährlichen Beruf ausübt und von der Krankengeschichte. Wer also schon des Öfteren Probleme mit dem Rücken oder gar einen Bandscheibenvorfall hatte, der kann von der Versicherungsgesellschaft sogar abgelehnt werden.
Wichtig ist beim Abschluss, dass keine abstrakte Verweisung im Vertrag enthalten ist, diese würde den Versicherten auch auf einen anderen, als den erlernten und bisher ausgeübten Beruf, verweisen können.