April 15

Schnelle Downloads mit DSL


DSL ist die Abkürzung für “Digital Subscriber Line“, engl. für Digitaler Teilnehmeranschluss.

Ein DSL-Internetanschluss garantiert Unternehmen und privaten Haushalten hohe Übertragungsraten beim Datentransfer, also schnelle Downloads und Uploads. Geschwindigkeiten von ungefähr 30 bis 100 Mbit/s sind ein regelrechter Turbo gegenüber den ursprünglichen Internetmodems, selbst gegenüber dem weit verbreiteten ISDN sind die neuen Breitband-Anschlüsse sehr schnell.

  • POTS: bis ca. 56 kbit/s, typisch 4,5-5 kByte/s
  • ISDN: 2 x 64 kBit/s Nutzkanal + 16 kBit/s Steuerkanal
  • ADSL: 6 Mbit/s Downstream, 0,5 Mbit/s Upstream
  • ADSL2+: bis zu 20 Mbit/s Downstream, 1 Mbit/s Upstream
  • VDSL: bis zu 50 Mbit/s Downstream, 5 Mbit/s Upstream
  • VDSL2: bis zu 100 Mbit/s Downstream, 10 Mbit/s Upstream




Bei der Umrüstung auf DSL muss an einer bestehenden Teilnehmer- anschlussleitung nichts geändert werden, es wird ein separater Frequenzbereich auf der bereits verlegten Kupferleitung des Telefonnetzes genutzt. Dieser Frequenzbereich liegt oberhalb derer von analogen Sprachtelefonen und ISDN und ermöglicht damit höhere Geschwindigkeiten. Neben dem DSL können ISDN, Fax und auch analoges Telefon weiterlaufen, durch den damit möglichen permanenten Internetzugang werden neue Anwendungsmöglichkeiten geschaffen.

Bevor jedoch die Nutzung eines DSL Anschlusses erfolgen kann, muss die Verfügbarkeit geprüft werden, unter anderem wird eine durchgängige Kupfer-Teilnehmeranschlussleitung zwischen Anschlussstandort und Vermittlungsstelle benötigt.

Bis zum September 2007 wurden in Deutschland etwa 18 Millionen DSL-Anschlüsse installiert, darunter rund zwei Drittel der Anschlüsse vom Marktführer Deutsche Telekom.